Wirtschaftsprüfung Reduzierung komplexer Sachverhalte - Lösungen suchen

Qualitätskontrolle § 57 a WPO

Abschlussprüfer (Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer) sind verpflichtet, sich regelmäßig einer Qualitätskontrolle zu unterziehen, wenn sie beabsichtigen, gesetzlich vorgesehene Abschlussprüfungen durchzuführen. Der Aufsichtsrat hat sich bei Auftragserteilung des Jahresabschlusses zu vergewissern, dass der beauftragte Wirtschaftsprüfer über eine Bescheinigung nach § 57a WPO bei Auftragsannahme verfügt. Eine nicht der Qualitätskontrolle unterliegende Prüfungsgesellschaft oder Wirtschaftsprüfer kann keinen Bestätigungsvermerk erteilen. Der Jahresabschluss gilt als nicht geprüft.

Für die Prüfung eines in Deutschland ansässigen Unternehmens, das über die Muttergesellschaft, oder selbst, den amerikanischen Kapitalmarkt in Anspruch nimmt, ist darüber hinaus eine Registrierung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde (PCAOB) notwendig. Die RSI hat an der Qualitätskontrolle gemäß § 57 a WPO teilgenommen.

Die Qualitätskontrolle soll sicherstellen dass

  • die gesetzlichen und berufsständischen Vorschriften bei der Organisation der Praxis und der Auftragsabwicklung eingehalten werden
  • mögliche Haftungsrisiken z.B. durch Fortbildung, einem hohen Ausbildungsniveau und dem Mehraugenprinzip auf ein Minimum begrenzt werden
  • die Erwartungen der Mandanten und der Öffentlichkeit an die professionelle Abwicklung betriebswirtschaftlicher Aufträge, insbesondere bei der Durchführung von Abschlussprüfungen, in fachlicher Hinsicht erfüllt werden

Die Teilnehmer an der Qualitätskontrolle finden Sie unter folgendem Link: Wirtschaftsprüferkammer